Logo Kieferorthopädie Mülheim an der Ruhr - Spange.de
Logo Kieferorthopädie Mülheim an der Ruhr - Spange.de
Impressum | Datenschutz
Termine online
Smile Design
Patientenstimmen

30 Millionen Bundesbürger schnarchen

Eine alarmierende Zahl – Therapiekosten werden ab Januar 2022 von den gesetzlichen Krankenkassen in vollem Umfang übernommen

Rund 30 Millionen Deutsche schnarchen Nacht für Nacht um die Wette. Eine alarmierende Zahl. Jeder vierte Mann unter 60 schnarcht, bei den älteren sind es deutlich mehr, da sind es 60% aller Männer und 40% aller Frauen, die regelmäßig zum nächtlichen Ruhestörer werden.

Ab dem 01. Januar 2022 übernehmen nun auch die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Therapie – ein längst überfälliger Schritt, meinen viele Experten.

Wieso schnarchen Menschen überhaupt?

Die Ursache des Schnarchens liegt darin, dass die Muskeln im Schlaf erschlaffen. Dies betrifft auch die Zunge, das Zäpfchen und die Muskulatur des Mundbodens sowie die Weichteile im Rachen. Als Folge saugen sie sich beim Einatmen sozusagen fest und verschließen den Rachen teilweise. Die Atemluft kann den Bereich nur erschwert passieren und führt zum Flattern der Weichteile. Die Geräusche, die hierbei entstehen, werden als Schnarchen bezeichnet.

Physische & psychische Belastung

Dies ist nicht nur nervend für den Partner, sondern ist in 10 % der Fälle für den Betroffenen extrem gesundheitsgefährdend, d.h. neben den Problemen im häuslichen Bereich und in der Beziehung ist es fast unbekannt, dass sich hinter ruhestörendem Schnarchen eine gefährliche nächtliche Atemstörung verbergen kann, die durch Atemaussetzer (Apnoe), teilweise länger als 30 Sekunden, gekennzeichnet ist. Die Folge ist eine mangelnde Sauerstoffversorgung im gesamten Blutkreislauf – auch im Gehirn. Unbemerkt werden dadurch ständig wiederkehrende Weckreaktionen ausgelöst. Ein erholsamer Tiefschlaf ist nicht mehr möglich – die Leistungsfähigkeit am Tag ist erheblich eingeschränkt.

Schlafapnoe kann ernste Auswirkungen haben:

• Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen
• Erhöhtes Herzinfarktrisiko
• Erhöhtes Schlaganfallrisiko
• Sekundenschlaf beim Auto fahren und am Arbeitsplatz
• Chronische Schlafstörungen
• Depression und Lustlosigkeit
• Gestörte Sexualität
• Beziehungsprobleme

Die Therapie

Die bislang gängigste Therapie ist die nächtliche Überdruckbeatmung mittels Nasenmaske und Kompressor. Mit dieser Therapie kommen allerdings etwa 50% der Betroffenen nicht zurecht. Daher ist es notwendig, eine in anderen Ländern wie USA, Kanada, Schweden schon lange angewandte Alternative auch in Deutschland weiter zu etablieren: sogenannte ISC Intraorale Schnarchtherapiegeräte.

Mit diesen intraoralen Geräten, wird die Zunge nachts vorne gehalten, so dass der Atemweg frei bleibt. Schnarchen und Atmungsaussetzer werden effektiv beseitigt und die Betroffenen finden wieder zu einem gesunden und erholsamen Schlaf zurück.

Sie haben noch Fragen?

Vereinbaren Sie jetzt unverbindlich einen Termin bei uns oder rufen Sie uns einfach an. Jetzt Termin vereinbaren